Logistik 4.0 - Projektziel

An dem Projekt nehmen 13 Logistik-Unternehmen (KMU) aus NRW teilnehmen. Das Ziel ist, für ein Reifegradmodell Logistik 4.0 bereitzustellen und umzusetzen, welches insbesondere kleinen und mittleren Betrieben der Branche eine Orientierung auf dem Weg zur Digitalisierung verschafft, und zwar insbesondere im Hinblick auf die zu bewältigenden Kompetenzanforderungen an die Beschäftigten und die Anforderungen an die Organisationsentwicklung.

Als Ergebnis des Vorhabens wird angestrebt:

  • ein Digitalisierungs-Check,
  • eine Handlungshilfe für die Organisationsgestaltung in der Logistik 4.0,
  • ein Portfolio von Rollen bzw. Arbeitsfeldern/Berufsbildern in der Logistik-Organisation 4.0,
  • eine Handlungshilfe für die strategische Organisationsentwicklung, insbesondere Aufbau einer Kultur des Wandels im Kontext möglicher neuer Geschäftsmodelle,
  • darauf aufbauend ein Curriculum in Form eines Blended-Learning Ansatzes für die Branche, welches die vorgenannten Inhalte umfasst.

 

Mit seiner Ausrichtung zielt das Projekt in erster Linie auf die Fach- und personalverantwortlichen Führungskräfte in KMU der Speditions- und Logistikwirtschaft.

  • Zielgruppe Fachkräfte: Die Anforderungen an Fachkräfte steigen mit zunehmender Digitalisierung und Automatisierung zukünftig weiter an. Kompetenzen müssen erlangt und erweitert  werden. Aufgrund der heterogenen Personalstruktur ist eine bedarfsgerechte und zielgruppenorientierte (alt versus jung, qualifiziert versus nicht-qualifiziert) Qualifizierungsstruktur zu ermitteln.
  • Angehende Fachkräfte: Überarbeitung der Berufsbilder und Anpassung der Rahmenpläne
  • Zielgruppe Führungskräfte: Einhergehend mit der Qualifizierung der Fachkräfte muss auch eine Qualifizierung und Sensibilisierung der Führungskräfte erfolgen (Top-Down). Hierzu zählen unter anderem die Anpassung des Personalmanagement, die Erarbeitung von Personalentwicklungskonzepten sowie die Implementierung von Bindungs- und Anreizsystemen.